Spanien schlägt Tschechien 43:14 und setzt Österreich in der U19-EM-Gruppe wieder unter Druck
Spanien reagierte auf die Auftaktniederlage gegen Österreich mit einem 43:14-Auswärtssieg in Prag. Damit dürfte Gruppe A im September an Tschechiens Reise zum Titelverteidiger hängen.
Spanien hat in Prag genau geliefert, was nötig war. Nach der 7:17-Niederlage gegen Titelverteidiger Österreich im April, in der Spanien bis tief ins vierte Viertel im Spiel war, verwandelte die U19-Auswahl ihr zweites Gruppenspiel in ein klares Signal: 43:14 auswärts gegen Tschechien. Damit bleibt Spanien im Rennen um die IFAF U19-Europameisterschaft 2026/27 voll im Geschäft.
Der Spielstand ist fast so wichtig wie der Sieg selbst. Spanien steht in Gruppe A nun bei 1:1, mit 50 erzielten Punkten, 31 zugelassenen Punkten und +19 Differenz. Österreich bleibt nach dem Zehn-Punkte-Sieg gegen Spanien bei 1:0. Tschechien startete in diesen Zyklus mit 0:1 und -29 — und hat jetzt keinen sanften Einstieg mehr: Das September-Spiel auswärts in Österreich wird praktisch zum Pflichtsieg, wenn die tschechische Auswahl im Halbfinalrennen bleiben will.
Für Spanien dreht dieser Abend die Stimmung in der Gruppe. Die Niederlage gegen Österreich war frustrierend, weil Spanien zur Halbzeit 7:3 führte und auch vor dem Schlussviertel noch vorne lag. Damals war zu sehen, dass Spanien mit Europas stärkstem U19-Programm mithalten kann. Prag lieferte nun den fehlenden Baustein: nicht nur Konkurrenzfähigkeit, sondern ein deutlicher Sieg gegen einen direkten Gruppengegner.
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